Raumakustik Beratung

Schritte zum raumakustischen Hörgenuss

Vorgespräch

Ein Vorgespräch ist unverbindlich möglich. Ihre persönlichen akustischen Wünsche und Zielvorstellungen werden dabei entwickelt.  Sie sollten mir einen Grundriss (Architektenplan, oder Handzeichnung) mit Maßen und Wandbeschaffenheit zusenden. Ein paar einfache Fotos rundherum sind sehr hilfreich.

Besuch vor Ort bei Ihnen

  • Geometrische Erfassung des Raumes und der Wandbeschaffenheiten.

  • Nachhallzeitmessung RT60 im gesamten Frequenzband mit Dodekaeder Lautsprecher.

  • Raumresonanzmessung im Bassbereich in  Wasserfalldarstellung.

  • Reflektionsmessung am Hörplatz,  wo kommen sie her und wie hoch sind sie ?

  • Terzanalyse am Hörplatz mit Ihrem Lautsprecher. Lautsprecherfrequenzganges inklusive Raumfrequenzgang (wird als Betriebsübertragungsfunktion bezeichnet).

Auswertung und Ergebnisse

Die Analysen orientieren sich an allgemein anerkannten und internationalen Empfehlungen. Je nach Raumanwendung kommen die entsprechenden Normen zur Anwendung (z.B. von  EBU, VDT, IRT,  Din 18041-2016, VDI 2569). Auf der Basis der Messungen und Ihren persönlichen Vorstellungen schlage ich mögliche Verbesserungen vor.

  • Aufstellungsempfehlung der Lautsprecher, wo stelle ich sie idealerweise hin?

  • Hörplatzoptimierung, wo ist der beste Platz im Raum?

  • Nachhallzeitoptimierung, benötige ich Absorber oder Diffusoren,  wenn ja welche, wieviele und wo sollen sie hin. Kann ich auch mit  Gipskarton Systemen arbeiten?

  • Raumresonanzen, was kann ich tun wenns dröhnt, welche Bassabsorber gibt es ?

  • Reflektionen, wann sind sie schädlich, was kann ich dagegen tun?

  • Materialempfehlung, was gibt es auf dem Markt und was benötige ich wo?


 Kategorien von Raumakustikverbesserungen

ohne bauliche Veränderungen

Kategorie 0)  Die Bereitschaft überhaupt im Raum etwas zu verändern und zu dürfen. Lautsprecher und Hörposition so zu variieren das Symmetrie und Stereodreieck möglich ist und Raumresonanzen so gering wie möglich angeregt werden. Kostet meistens nix.

Kategorie 1)   Einfache Anpassung der Nachhallzeit im mittleren und höheren Frequenzbereich. Gleichzeitige Reduzierung von starken Reflektionen mit einfachen Absorbern oder Fusoren (Kombination aus Absorber und Diffusor). Kostet wenig, bringt viel. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Kategorie 2)  Zusätzlich zu Kat 1) Optimierung der Nachhallzeit auch im Bassbereich, bei gleichzeitiger Dämpfung der Raumresonanzen durch Helmholtz, Platten oder elektronischen Absorbern. Reduktion der Reflektionen von Glasflächen mit Microsorberfolie. Einbringen von Deckendiffusoren.

 mit baulichen Veränderungen

Kategorie 3)  Komplette Decken (abgehängte Akustikdecke) und Wandverschalungen mit entsprechenden Akustikbauplatten,  Diffusoren, elektronische Bassabsorber.

Kategorie 4)  Kompletter architektonischer Neuentwurf.

Der Markt biete eine hohe Anzahl von verschiedenen Produkten unteschiedlichster Designs. Letztlich ist die Raumakustik auch eine architektonische und Preisfrage.